Linux User Group Oberhausen Rheinland
die mit dem Pinguin tanzen.
3. Februar 2011 Kategorien: Betriebssystem, Internet, und Linux. Schlagwörter: Browser, CAcert, Chrome, Chromium, Firefox, Gentoo, Google, Linux, und Mozilla. Kommentare deaktiviert für Chromium und CAcert

Nachdem mir viele erzählt haben wie schnell Chromium, die OpenSource Variante des Google Chrome Browsers, sein soll, wollte ich mich davon überzeugen und habe ihn auf meine Gentoo – Maschine installiert.

Ein einfaches emerge www-client/chromium reichte aus und wenige Minuten später war er installiert. Mit chromium aufgerufen kam eine Nachfrage nach der zu verwendenden Suchmaschine und darauf das Hauptfenster.

Wenn man von anderen Browsern viele Button gewöhnt ist, dann stellt Chromium sich in der Grundausstattung sehr nüchtern und nur mit der minimalen Ausstattung dar.

Die Zugriffszeiten haben mich sehr erstaunt und es lässt sich mit diesem Browser sehr elegant arbeiten. Bis auf einen Punkt…

Alle Webseiten mit einem CAcert – Zertifikat werden immer mit einem Hinweis geöffnet, dass das Zertifikat nicht korrekt nachvollziehbar ist.

Im Gegensatz zum Mozilla Firefox lässt sich aber ein Zertifikat nicht einfach über die Oberfläche hinzufügen. Es wird hierfür ein kleines Hilfsprogramm namens certutil benötigt.

Lädt man sich zunächst das CAcert Root 3 Zertifikat herunter und führt dann den Import des Zertifikats mittels certutil durch, ist das Problem mit den Hinweisen Geschichte:

wget -O class3.crt https://secure.cacert.org/certs/class3.crt
certutil -d sql:$HOME/.pki/nssdb -A -t "C,," -n CAcert-Class3 -i class3.crt

Zugegebenermaßen ist dies ein wenig umständlich, aber vielleicht kennt jemand einen einfacheren Weg die Hinweise loszuwerden.

Über den Autor

Michael Gisbers ist selbständiger IT-Berater und -Trainer mit den Schwerpunkten Linux-Systemadministration, Datensicherheit und Sicherheitsüberprüfungen. Er ist LPIC-3-zertifiziert und Vorsitzender des OpenRheinRuhr e.V.