Vorbereitung zum Themenabend am 08.06.2011 zum Thema IPv6

Unser nächster Themenabend wird am 08.06.2011 zum Thema IPv6 stattfinden. Als Vorbereitung zu diesem Event sollten sich potentielle Teilnehmer im Vorfeld bei SixXS registrieren. Um Euch dies zu erleichtern, hier eine kleine Anleitung wie die Registrierung funktioniert. Los geht´s auf der SixXS Homepage erreichbar unter https://www.sixxs.net/main/. Anschliessend bitte wie folgt den Registrierung-Vorgang vornehmen…

  • “Signup for new users” auswählen.
  • Rechts neben dem Eingabe-Feld “NIC Handle” auf “direct signup” klicken.
  • Das Anmeldeformular, wie in den Instructions beschrieben, komplett ausfüllen.
  • Die Registrierung mit einem Klick auf “Submit Signup” abschliessen.
  • Anschliessend sollte die Meldung kommen, dass die Registrierung erfolgreich war (“Signup Successful”).
  • Wichtig – die angegebene “NIC Handle” dient zukünftig als Login-Name!
  • Im nächsten Schritt wird eine Verifizierungs-Email an die angegebene Email-Adresse geschickt.
  • Die Email-Adresse verifizieren durch Klick auf den angegebenen Link.
  • Als Bestätigung wird die entsprechende SixXS Website geöffnet und zusätzlich eine weitere Email versandt.
  • Die Registrierung wird nunmehr von SixXS überprüft – dies kann bis zu 7 Tage dauern!
  • Anschliessend erhaltet Ihr eine Email die den Account bestätigen und weitere Info´s beinhalten sollte.
  • Nach Erhalt Eurer Login-Daten könnt Ihr Euch unter http://www.sixxs.net/home/ anmelden.
  • Im nächsten Stepp müsst Ihr einen Tunnel beantragen (Reckest Tunnel).
  • Als Typ für den Tunnel bitte “Dynamic NAT-traversing IPv4 Endpoint using AYIYA” auswählen.
  • Auf der nächsten Seite als PoP den mit “de…” beginnenden Eintrag wählen und den Request abschliessen.

Als Resultat erhaltet Ihr die Möglichkeit über ein kleines Tool (aiccu) einen IPv6 > IPv4 Tunnel aufbauen. Wie dies funktioniert und welche Möglichkeiten sich damit bieten wird entsprechend Gegenstand unseres Themenabends am 08.06.2011 sein. Also – alle potentiellen Teilnehmer bitte wie oben beschrieben im Vorfeld registrieren und dann am 08.06. aktiv in IPv6 reinschnuppern…

LUGOR auf der OpenRheinRuhr 2011

Auch für dieses Jahr haben wir wieder einen Stand als Aussteller auf der OpenRheinRuhr im Rheinischen Industriemuseum Oberhausen angemeldet.

Auf den nächsten Stammtischen und Themenabenden sollten wir uns Gedanken über die Themen machen, die wir präsentieren wollen. In den letzten Jahren hat die LUGOR die Themen MythTV und digitale Fotobearbeitung vorgestellt.

Zum Glück ist es bis zum 12. und 13. November 2011 noch ein wenig hin.

Chromium und CAcert

Nachdem mir viele erzählt haben wie schnell Chromium, die OpenSource Variante des Google Chrome Browsers, sein soll, wollte ich mich davon überzeugen und habe ihn auf meine Gentoo – Maschine installiert.

Ein einfaches emerge www-client/chromium reichte aus und wenige Minuten später war er installiert. Mit chromium aufgerufen kam eine Nachfrage nach der zu verwendenden Suchmaschine und darauf das Hauptfenster.

Wenn man von anderen Browsern viele Button gewöhnt ist, dann stellt Chromium sich in der Grundausstattung sehr nüchtern und nur mit der minimalen Ausstattung dar.

Die Zugriffszeiten haben mich sehr erstaunt und es lässt sich mit diesem Browser sehr elegant arbeiten. Bis auf einen Punkt…

Alle Webseiten mit einem CAcert – Zertifikat werden immer mit einem Hinweis geöffnet, dass das Zertifikat nicht korrekt nachvollziehbar ist.

Im Gegensatz zum Mozilla Firefox lässt sich aber ein Zertifikat nicht einfach über die Oberfläche hinzufügen. Es wird hierfür ein kleines Hilfsprogramm namens certutil benötigt.

Lädt man sich zunächst das CAcert Root 3 Zertifikat herunter und führt dann den Import des Zertifikats mittels certutil durch, ist das Problem mit den Hinweisen Geschichte:

wget -O class3.crt https://secure.cacert.org/certs/class3.crt
certutil -d sql:$HOME/.pki/nssdb -A -t "C,," -n CAcert-Class3 -i class3.crt

Zugegebenermaßen ist dies ein wenig umständlich, aber vielleicht kennt jemand einen einfacheren Weg die Hinweise loszuwerden.

Themenabend am 12.01.2011: eyeOS

Beim Durchschauen der neuen Pakete für mein Gentoo sind mir wieder einmal ein paar Pakete aufgefallen, die ich vorher nicht kannte, oder die ich mir vor längerer Zeit mal angeschaut habe.

Zu dem Letzteren gehört zweifelsohne eyeOS.

Einmal auf den Webserver installiert bietet eyeOS eine webbrowserbasierte Oberfläche mit der man einen großen Teil der täglichen Arbeiten erledigen kann. Vorteil dieser Oberfläche ist das Fehlen der Installation auf dem lokalen Rechner. Es reicht ein gängiger Webbrowser, Javascript – Unterstützung und schon kann man mit eyeOS loslegen. Auch auf Android basierten Geräten, wie dem Motorola Milestone 2, funktioniert eyeOS einwandfrei.

Im Rahmen des Themenabends werden wir ab 19:30 Uhr im Gasthof Harlos ein wenig mit eyeOS spielen und versuchen möglichst viele Features dieses Systems herauszufinden. Für die Teilnehmer wird ein eyeOS – Account auf dem Lugor – Server zur Verfügung gestellt.

Zwischen den Tagen: Festplattentausch

Nach Weihnachten kommen die ruhigen Tage bis kurz vor Sylvester.

Genau die letzten Stunden wurden durch die Tatsache, dass sich die Festplatte unseres Servers verabschiedet hat und mit einer ‘media error’ Meldung sämtlichen OpenVZ – Maschinen ein Read-Only – Dateisystem verpasst hat, interessant. Natürlich war mit diesem Zustand keine Arbeit mehr möglich. Ein Neustart hat dann das System kurzfristig wieder hervorgeholt, aber nach 2 Stunden gab es den nächsten ‘media error’. Meine Hoffnung das Problem über Tag regeln zu können war damit erledigt.

Glücklicherweise ist unser Managed Server Provider auch über Nacht erreichbar und mir wurde eine zusätzliche Festplatte in den Server eingebaut um die Daten von der alten Festplatte kopieren zu können. Nach 5 Stunden war die Aktion beendet und der alte Server auf der neuen Festplatte konnte wieder ans Netz gehen. Zur Sicherheit wurde die alte Festplatte weiterhin im Server belassen.

Damit war das nächste Problem da: Wie kommt die Platte wieder aus dem Server?

Ganz einfach: Herunterfahren, ausbauen lassen, starten.

Schön wäre es gewesen, wenn es so einfach wäre. Aber der Bootloader auf der neuen Festplatte wollte nicht wirklich und beim vorherigen Start wurde der Bootloader (Grub) von der alten Festplatte geladen. Nach einiger Fehlersuche und der Installation einer statischen Grub – Version lief das System dann auch wieder normal hoch und die Seiten sind wieder verfügbar.