Stammtisch und Themenabend der LUGOR am 23.02.2026
Am 23.02.2026 ab 19:30 Uhr ist es wieder Zeit für den LUGOR Stammtisch.
Auch in diesem Monat wird es wieder ein Online - Treffen geben.
Seit einiger Zeit haben wir den Stammtisch auch auf Meetup.com. Hier der Link um sich dort anzumelden: http://www.meetup.com/de-DE/Linux-User-Group-Oberhausen-Rheinland/
P.S.: Immer aktuell über die Lugor-Termine informiert werden? Einfach den iCal zum eigenen Kalender hinzufügen: https://lugor.de/index.ics
Tipp: Bash Globbing
*- kein Zeichen oder beliebig viele Zeichen?- genau ein Zeichen[]- eines der Zeichen, dass innerhalb der Klammer angegeben ist
Damit steht also der * für alles was vorkommen kann zusammen mit
anderen Zeichen lassen sich damit dann Suchmuster wie folgt bilden:
Tipp: Dateirechte unter Linux
Das Konzept der Dateirechte unter Linux bereitet Benutzern wie Administratoren gerade in der Anfangszeit immer wieder Probleme. Grund genug also, hier einen genaueren Blick darauf zu werfen!
Die Notwendigkeit von Dateirechten im PC-Bereich fiel mit der zunehmenden Nutzung einzelner Geräte durch mehrere Personen zusammen. Microsoft beispielsweise führte Dateirechte mit dem Start des Dateisystems NTFS Anfang der 1990er Jahre ein.
Bereits bei Unix-Dateisystemen gab es die gleichen Berechtigungsstrukturen, wie sie heute unter Linux bei den gängigen Dateisystemen (ext2, ext3, ext4, btrfs, xfs, reiserfs usw.) üblich sind.
Tipp: Dateirechte unter Linux - ACLs
Erweiterte Dateirechte (ACL)
Der erste Artikel der Reihe ‘Dateirechte’ behandelte Besitz- und Zugriffsrechte. Die Fortsetzung ging auf das Setzen und Verändern der Dateirechte ein. Im diesem letzten Teil behandeln wir erweiterte Dateirechte, die Sie über ‘Access Control Lists’ (ACL) steuern.
Historisch gab es in unixoiden Betriebssystemen lediglich die Möglichkeit, Dateirechte über einen Benutzer, eine Gruppe oder alle sonstigen zu definieren. Die Details dazu haben wir bereits kennengelernt. Grundsätzlich hat sich an diesem Ansatz nichts geändert; in heutigen Multiuser-Umgebungen stößt der Ansatz allerdings oft an seine Grenzen und wurde daher mit den ’erweiterten Dateirechten’ ``aufgebohrt’’.
Tipp: Dateirechte unter Linux - Besitz und Zugriffsrechte
Dateirechte setzen und verändern
Nachdem der letzte Artikel dieser Reihe die Besitz- und
Zugriffsrechte ausführlich erklärt hat, geht es hier um die wichtigen
Kommandos, mit denen Sie die Dateirechte ‘ändern’: chown, chgrp
und chmod.
Zuvor aber stellen wir das Kommando stat vor, das die Rechte sehr
übersichtlich anzeigt:
user@linux ~$ stat kapitel.txt
File: 'kapitel.txt'
Size: 819 Blocks: 8 IO Block: 4096 regular file
Device: fd06h/64774d Inode: 439267 Links: 1
Access: (0644/-rw-r--r--) Uid: ( 4000/mgisbers) Gid: ( 4000/mgisbers)
Access: 2013-03-25 18:52:04.283934329 +0100
Modify: 2013-03-25 18:52:04.283934329 +0100
Change: 2013-03-25 18:52:04.288934359 +0100
Es finden sich alle bereits bekannten Parameter wieder. Darüber hinaus
sind einige Zeitangaben eingeblendet. Die vom Befehl ls
standardmäßig ausgegebene Zeit ist die ‘mtime’ (Modifikationszeit),
also der Zeitpunkt der letzten Änderung am Inhalt der Datei. Weniger
bekannt sind die ‘atime’ (Zugriffszeit), das Datum des letzten Zugriffs
auf den Dateiinhalt, und die ‘ctime’ (Änderungszeit), die den Zeitpunkt
der letzten Rechteänderung angibt.
Tipp: Netzwerk mit ip
Geschichtsstunde: ifconfig
Vielen ist der Befehl ifconfig ein Begriff, ist er doch
seit Jahrzehnten für die Konfiguration des Netzwerks unter Unix-
oder Linux-Systemen zuständig. So sehen beispielsweise Aufrufe zum
Setzen einer IP-Adresse und Anzeigen der Konfiguration aus:
root@linux:~# ifconfig eth0 192.168.1.1 netmask 255.255.255.0 up
root@linux:~# ifconfig eth0
eth0: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST> mtu 1500
inet 192.168.1.1 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.1.255
inet6 fe80::225:90ff:fec0:ffee prefixlen 64 scopeid 0x20<link>
ether 00:25:90:c0:ff:ee txqueuelen 1000 (Ethernet)
RX packets 123346 bytes 120154576 (114.5 MiB)
RX errors 0 dropped 2571 overruns 0 frame 0
TX packets 126744 bytes 71491997 (68.1 MiB)
TX errors 0 dropped 0 overruns 0 carrier 0 collisions 0
device memory 0xfe120000-fe13ffff
Auf die Details gehen wir an dieser Stelle nicht ein. Inzwischen
bietet der Linux Kernel neue Funktionen, die ifconfig nicht mehr
bedient. Eine Anpassung hätte weitreichende Eingriffe erfordert
und eine Änderung oder Erweiterung der Syntax mit sich gebracht. So
hat man sich entschlossen, gleich ein neues Programm ins Leben zu
rufen. Das Resultat is der Befehl mit dem kurzen und prägnanten Namen
ip. Dieser ersetzt nicht nur den Befehl ifconfig, sondern auch
die Befehle route und arp.
Tipp: Regular Expressions
Reguläre Ausdrücke
Um den Einsatz
von z. B. sed effizienter zu gestalten, bedarf es der Kenntnisse über ‘Reguläre
Ausdrücke’.
Hintergründe
Viele Linux-Kommandos kennen bei Filterfunktionen nicht nur einzelne Sonderzeichen, sondern auch sogenannte ‘Reguläre Ausdrücke’ (‘Regular Expressions’), auch als ‘RegEx’ oder ‘RegExp’ abgekürzt. Ein regulärer Ausdruck ist sozusagen ein Platzhalter, der (durchaus komplexe) Gruppen von Zeichenketten repräsentiert.
Zwar gibt es verschiedene Implementierungen der RegEx, doch sind die meisten kompatibel mit den ‘Perl Compatible Regular Expressions’ (PCRE). Auch das ‘Portable Operating System Interface’ (POSIX) definiert reguläre Ausdrücke; es ist den PCRE sehr ähnlich, unterscheidet aber etwa einfache und erweiterte RegEx. Welche Art der regulären Ausdrücke und in welchem Umfang sie ein Programm unterstützt, beschreibt dessen Dokumentation.
Tipp: Regular Expressions mit sed
Spezialfall Regulärer Ausdruck?
Bisher haben wir in sed lediglich einfache Zeichenketten genutzt.
Genau genommen ist eine Zeichenkette auch nichts anderes als ein
Regulärer Ausdruck: Die Zeichenkette ist eine ‘Verkettung’ der
einzelnen Buchstaben, Ziffern und Zeichen, aus denen sie besteht. Damit
sind Reguläre Ausdrücke kein Sonderfall und ohne zusätzliche Optionen
in sed nutzbar.
Folgender Dateiinhalt dient uns nun in der Datei zitronen.txt als
Ausgangspunkt für unsere Experimente:
Auto-Fahrer fahren Zitronen!
Bier-Brauer brauen Autos.
Zitronen-Falter falten Biere?
Mit einer einfachen Ersetzung lässt sich hier zumindest ein Teil richtigstellen.
Tipp: Regular Expressions mit sed 2
In diesem letzten Teil der Serie lernen wir weitere
Funktionen von sed kennen.
Als Beispiel dient uns dieses Mal eine Konfigurationsdatei des
DHCP-Servers. Sie ist unter dem Namen dhcpd.conf gespeichert und
enthält die eine oder andere Unstimmigkeit.
option domain-name-servers 172.16.1.1;
subnet 172.16.1.0 netmask 255.255.255.0 {
range 172.1.1.10 172.1.1.254;
option broadcast-address 172.1.1.255;
option routers 172.16.1.1;
option time-servers 172.16.1.1;
option lease-time 86400;
}
Im Artikel lassen wir sed den geänderten Dateiinhalt ausgeben, gehen
aber davon aus, dass die Änderungen ebenfalls in die Datei geschrieben
werden und damit beim nächsten Aufruf vorhanden sind. Dieses Verhalten
erreichen wir mit der Kommandozeilenoption -i, die wir
bereits im ersten Teil der Serie kennengelernt haben.
Tipp: Stream EDitor - sed
Die Manual Page (man 1 sed) bezeichnet den sed als ‘Stream-EDitor zum Filtern und
Transformieren von Text’, womit das Einsatzgebiet genau beschrieben ist.
Einfaches Ersetzen von Text
Bevor wir einen Text bearbeiten, legen wir ihn als Datei an,
um daran unsere Filter- und Transformationsoperationen auszuführen. Damit er nicht zu lang wird und wir
die Ergebnisse der Ausgaben nicht immer kürzen müssen, benutzen wir den
folgenden Inhalt für die Datei /tmp/datei.txt